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Schwalenberger Brauzunft e.V. Zur Pflege der Brautradition von 1661 |
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Brauertage 2010 Rückblende
Der VHD e.V. als Veranstalter und die Schwalenberger Brauzunft
e.V. als Ausrichter bedanken sich ganz herzlich bei allen
Teilnehmern, Sponsoren und Helfern, die die ´ 15.
Deutschen Haus- & Hobbybrauertage 2010 in Schwalenberg möglich gemacht
haben. Markus Metzger
Frank Ehlert Vorsitzender VHD e.V. Vorsitzender Brauzunft |
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Pressestimmen
Deutsche Brauer genießen Bier in Schwalenberg Initiator Frank Ehlert über die Fachtagung, die am Wochenende in der Malerstadt stattfindet
Bierexperten aus ganz Deutschland treffen sich am Wochenende in
Schwalenberg. Dass die 15. Haus- und Hobbybrauertage in Südostlippe
stattfinden, ist etwas Besonderes, weiß Frank Ehlert.
Herr Ehlert, Sie haben mit Ihrer Brauzunft die 15. Haus- und
Hobbybrauertage nach Schwalenberg geholt. Das ist nicht gerade eine
Kleinigkeit.
Frank Ehlert:
Allerdings, wir sind auch stolz, dass wir nach Bamberg und Erlangen den
Zuschlag bekommen haben. Und 15 Jahre, das ist ja schon so etwas wie ein
kleines Jubiläum. Das passt ganz gut. Ehlert: Die Haus- und Hobbybrauertage haben noch nie in Westfalen stattgefunden und wir sind der einzige Verein, der noch ein altes Westfälisches Brauamt am Leben erhält. Und außerdem haben wir wohl auch mit unserem Deutschlandbier für Furore gesorgt. Darüberhinaus ist unser Schirmherr der ehemalige Außenminister und Botschafter des Bieres Dr. Frank-Walter Steinmeier, auch wenn er nun leider nicht kommen kann. Was genau findet jetzt eigentlich in Schwalenberg statt? Was für Leute kommen und wie viele? Ehlert: Es haben sich etwa 150 Fachleute und Hobby–brauer angekündigt, für die wir neben Fachvorträgen ein Rahmenprogramm auf die Beine gestellt haben. Aber wir hoffen natürlich, dass darüberhinaus viele Interessierte den Weg nach Schwalenberg finden, denn es findet auch Freitag von 16 bis 21 Uhr, Samstag von 14 bis 21 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr ein großer Markt mit mindestens 24 Ständen ums Thema Bier und Brauen statt. Es haben sich renommierte Aussteller angesagt. Was können die Besucher denn am Wochenende in Schwalenberg erwarten? Ehlert: Natürlich viel Literatur und Materialien aus dem Bereich Brauen. Aber es gibt auch was zu erleben: Unter anderem werden wir eine Einzelflaschenfüllanlage aus dem Brauereimuseum Oelde vor Ort haben. Hier haben die Gäste erstmals die Chance, sich unser Schwalenberger Bier in eine Flasche zu füllen. Außerdem kommt der singende Schmied, wir haben eine Fischräucherei: Es wird auf jeden Fall interessant. Wo bringen Sie die Leute eigentlich alle unter und wie lange bleiben die Bierbrauer? Ehlert: Wir haben hier in Schwalenberg etwa 170 Betten zu bieten, das kommt schon hin. Das Programm startet bereits am morgigen Donnerstag. Einige der angemeldeten Teilnehmer kommen von Freitag bis Sonntag, manche haben sich für eine Woche in Schwalenberg eingemietet. Das heißt, Sie tun was für den Tourismus in der Region. Aber die Schwalenberger Brauzunft ist ja nun ein sehr kleiner Verein. Wie kriegen Sie das hin? Ehlert: Das muss man ganz deutlich sagen: Ohne die Unterstützung der anderen Vereine ginge das gar nicht. Aber alle helfen mit, und das so kurz nach dem Trachtenfest. Wie schätzen Sie eigentlich die Bedeutung dieser Brauertage ein – für Schwalenberg und für die Region? Ehlert: Über den touristischen Aspekt haben wir ja eben schon gesprochen. Darüber hinaus ist dies für uns eine hervorragende Gelegenheit, allen Unterstützern und Sponsoren zu zeigen: Euer Engagement hat sich gelohnt, es trägt schon kurzfristig Früchte und bringt wirklich Nutzen für die Region. Allein die Erfindung des Deutschlandbieres hat uns eine Medienresonanz eingebracht, wie es sie für Schwalenberg noch niemals gegeben hat. Wohin wird die Reise für die Schwalenberger Brauzunft langfristig hingehen? Ehlert: Eines steht fest: So ein Ding kriegen wir kurzfristig nicht wieder hin. Wir sind nur zehn Aktive, und es wird schwer sein, auf lange Sicht die Bierbrautradition zu erhalten. Was ist, wenn die derzeitigen Akteure nicht mehr dabei sind? Wir möchten die Begeisterung fürs das Bierbrauen auch beim Nachwuchs wecken. Was versprechen Sie sich an direktem Nutzen für die Brauzunft? Ehlert: Wir hoffen auf Tipps, wie wir unser Handwerk noch optimieren können. Und wir hoffen, dass unser Bier bei der Bewertung gut abschneidet Für Fragen info@Brauzunft in Schwalenberg
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